Wirbelsturm Sandy und seine Folgen für New Jersey

Wirbelsturm Sandy und seine Folgen für New Jersey

Als ich diesen Sommer nach New Jersey geflogen bin, freute ich mich auf ein paar schöne Besuche im Casino, weil das Glücksspiel dort nun legal ist. Um mich vorzubereiten, musste der Faust Spielautomat online herhalten, den ich mittlerweile mit all seinen

Extras und Bonus-Features auswendig kenne. Aber genau so gespannt war ich darauf zu sehen, wie der Staat sich nach dem Hurricane Sandy, der vor sechs Jahren wütete, erholt hat.

Ein tropischer WIrbelsturm der Kategorie 3, das war Sandy im Oktober 2012, als der Sturm zuerst über Jamaika und die Bahamas fegte und im Anschluss an der Ostküste der USA stürmte. Der Sturm schwächte sich vor dem Auftreffen im Bundesstaat New Jersey zwar etwas ab, sorgte aber dennoch für ungeheuer starke Zerstörungen, insgesamt fast 300 Tote und einen Schaden von nahezu 100 Milliarden US-$ in seiner Gesamtheit.

Naturgewalten zeigen ihre Kraft

Der Hurrikan brachte nicht nur extrem starke Winde an die Ostküste, sondern auch eine ganze Reihe von weiteren Naturgewalten, die ihre zerstörerische Kraft entfalteten. Dazu gehörte eine Sturmflut von mehreren Metern, die Küstenabschnitte und dortige Häuser überfluteten und in großem Umfang zerstörten. U-Bahn Tunnel liefen voll, Flüssen traten über die Ufer, Dämme brachen. Zusätzlich zu der Sturmflut kam es zu furchtbaren Regenfällen, der mit bis zu 300 Liter/qm für weitere heftige Überschwemmungen sorgte. In Folge der Unwetter fiel in zahlreichen Regionen des Bundesstaates der Strom aus – diese Einschränkung blieb für fast 1,5 Mio. Bewohner in New York und New Jersey bis in den November bestehen.

Folgen des Wirbelsturms für die USA

Für die Bewohner des Bundesstaates New Jersey sollte sich der Alltag für eine lange Zeit nicht einstellen. Schließlich waren ungemein viele Häuser durch den Sturm oder Überflutungen komplett zerstört. Was den Wiederaufbau betrifft, gehörte Sandy zu den teuersten Hurricanes der USA überhaupt. Seitdem ist es fast schon traurige Wahrheit geworden, dass die Amerikaner sich an schlimme Stürme diese Größenordnung gewöhnen mussten – mittlerweile hört man deutlich häufiger, dass die Bewohner der Ostküste sich gegen anstehende Wirbelstürme wappnen müssen.

Für die Betroffenen von Sandy fand im Dezember desselben Jahres ein Benefizkonzert statt, bei dem eine Menge Stars für den guten Zweck auftraten, darunter Größen wie Bruce “The Boss” Springsteen, Coldplay oder die Rolling Stones. Mit den gesammelten Geldern wurden Opfer unterstützt, mit nötigen Lebensmitteln und Kleidung und anderen Dingen des täglichen Bedarfs versorgt.

Sandy war längst nicht der letzte schwere Wirbelsturm, der die Ostküste der USA heimgesucht hat. Immer öfter kommt es auf dem Atlantik und dem Pazifik zu heftigen Hurricanes, die schlimme Zerstörungen anrichten. Es ist deshalb eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis wir von dem nächsten tropischen Wirbelsturm lesen, der die USA wieder in Alarmbereitschaft versetzen wird.



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