Warum es zu Stürmen kommt

Warum es zu Stürmen kommt

Wenn die Geschwindigkeit eines Windes mehr als 74 Kilometer pro Stunde beträgt, so wird dieser Wind als Sturm bezeichnet. Die Stürme misst man nach der sogenannten Beaufort-Skala, die von 1 bis 12 reicht. So wird zum Beispiel ein Sturm mit einer Geschwindigkeit von 75 bis hin zu 88 km/h in der Beaufort-Skala bei 9 eingestuft. Wenn ein Sturm die Geschwindigkeit von mindestens 117 Kilometern pro Stunde erreicht, dann bezeichnet man diesen Sturm als einen Orkan. Dieser erreicht den Wert 12 auf der Beaufort-Skala. Zu Stürmen kommt es in Europa meistens im Winter oder im Herbst, da die Temperaturunterschiede in diesen Jahreszeiten besonders groß sind, denn die kalte Luft trifft auf die warme.

 

Damit es zu Stürmen beziehungsweise zu Tornados überhaupt kommen kann, sind extreme Unterschiede in der Temperatur vorausgesetzt. Die starken Unterschiede in der Temperatur bewirken die Bildung der sogenannten Luftmassengrenze. Dabei kommt es dazu, dass die kalte und schwere Luft unter die warme Luft sinkt. Diese Tatsache kann die Bildung von eventuellen Gewitterstürmen bewirken. Sie stellen die Geburtsstätte von Tornados dar.

 

Falls die aufsteigende Luft die Geschwindigkeit oder die eigene Richtung wechselt, beginnt die Gewitterzelle an zu rotieren, wodurch ein Tornado entstehen kann. Dabei kann sich die Rotation durch die Bodenfeuchte, die im Frühjahr vorhanden ist, im großem Maß verstärken, denn bei dem Verdunsten des Wassers in Wasserdampf wird sehr viel Energie aufgewendet. Dabei kondensiert der Dampf in den Wolken wieder und die vorher zugeführte Energie kann wieder frei werden. Da der Boden im Sommer trocken ist, ist auch die Möglichkeit der Bildung von Tornados geringer.

 

Die Tornados können auch in Deutschland auftreten, wobei dies eher seltener der Fall ist. In Deutschland gab es in den letzten zehn Jahren ungefähr wischen 20 und 60 Tornados. Falls es zu Gewitterstürmen kommt, so wird die Lage durch regionale Wetterstationen betrachtet, mit der Hilfe von Radarbildern. Diese Geräte haben die Möglichkeit, die Niederschlagteilchen in den Wolken zu registrieren. Dadurch können die Meteorologen sehen, ob sich die großen Gewitterwolken anfangen, im Kreis zu drehen. Dies stellt ein Zeichen dafür dar, dass es zur Entstehung von Tornados kommen kann. In solchen Fällen kommen Sturmjäger zum Einsatz.

 

 



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