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Online wetten und den Sturm draußen vermeiden

Online wetten und den Sturm draußen vermeiden

Gemütlich schlägt man die Zeitung auf, trinkt seinen Kaffee und überfliegt die wichtigsten Neuigkeiten des Tages bis man bei den Wettquoten hängen bleibt und eine riesen Chance entdeckt. Draußen regnet es in Stürmen und das Wettbüro ist ein paar Kilometer weg. Was tun? Lasse ich […]

Top-Destinationen für die Sturmjagd

Top-Destinationen für die Sturmjagd

In den Vereinigten Staaten werden Touren für Menschen angeboten, die von Tornados und Stürmen allgemein begeistert sind, und die diese live und aus der Nähe betrachten wollen. Diese setzen sich ins Auto, werden von den Wetterdaten geleitet und begeben sich zu den besagten Stellen.   […]

Warum es zu Stürmen kommt

Warum es zu Stürmen kommt

Wenn die Geschwindigkeit eines Windes mehr als 74 Kilometer pro Stunde beträgt, so wird dieser Wind als Sturm bezeichnet. Die Stürme misst man nach der sogenannten Beaufort-Skala, die von 1 bis 12 reicht. So wird zum Beispiel ein Sturm mit einer Geschwindigkeit von 75 bis hin zu 88 km/h in der Beaufort-Skala bei 9 eingestuft. Wenn ein Sturm die Geschwindigkeit von mindestens 117 Kilometern pro Stunde erreicht, dann bezeichnet man diesen Sturm als einen Orkan. Dieser erreicht den Wert 12 auf der Beaufort-Skala. Zu Stürmen kommt es in Europa meistens im Winter oder im Herbst, da die Temperaturunterschiede in diesen Jahreszeiten besonders groß sind, denn die kalte Luft trifft auf die warme.

 

Damit es zu Stürmen beziehungsweise zu Tornados überhaupt kommen kann, sind extreme Unterschiede in der Temperatur vorausgesetzt. Die starken Unterschiede in der Temperatur bewirken die Bildung der sogenannten Luftmassengrenze. Dabei kommt es dazu, dass die kalte und schwere Luft unter die warme Luft sinkt. Diese Tatsache kann die Bildung von eventuellen Gewitterstürmen bewirken. Sie stellen die Geburtsstätte von Tornados dar.

 

Falls die aufsteigende Luft die Geschwindigkeit oder die eigene Richtung wechselt, beginnt die Gewitterzelle an zu rotieren, wodurch ein Tornado entstehen kann. Dabei kann sich die Rotation durch die Bodenfeuchte, die im Frühjahr vorhanden ist, im großem Maß verstärken, denn bei dem Verdunsten des Wassers in Wasserdampf wird sehr viel Energie aufgewendet. Dabei kondensiert der Dampf in den Wolken wieder und die vorher zugeführte Energie kann wieder frei werden. Da der Boden im Sommer trocken ist, ist auch die Möglichkeit der Bildung von Tornados geringer.

 

Die Tornados können auch in Deutschland auftreten, wobei dies eher seltener der Fall ist. In Deutschland gab es in den letzten zehn Jahren ungefähr wischen 20 und 60 Tornados. Falls es zu Gewitterstürmen kommt, so wird die Lage durch regionale Wetterstationen betrachtet, mit der Hilfe von Radarbildern. Diese Geräte haben die Möglichkeit, die Niederschlagteilchen in den Wolken zu registrieren. Dadurch können die Meteorologen sehen, ob sich die großen Gewitterwolken anfangen, im Kreis zu drehen. Dies stellt ein Zeichen dafür dar, dass es zur Entstehung von Tornados kommen kann. In solchen Fällen kommen Sturmjäger zum Einsatz.

 

 

Ausstattung für die Sturmjagd

Ausstattung für die Sturmjagd

Bei der Sturmjagd spielt nicht nur das gejagte Unwetter die wesentliche Rolle. Auch die passende Ausstattung ist von großer Bedeutung, wenn man hochwertig und qualitativ dokumentieren will. Zu den hauptsächlichen Bestandteilen der Ausstattung von Stormchasern gehören in erster Linie die folgenden:   Ein Auto Damit […]

Filme über die Sturmjagd

Filme über die Sturmjagd

Starke Gewitter und heftige Stürme zählen zu den faszinierenden Naturphänomenen, die es immer mehr auch in Europa zu sehen gibt. Um ausgesprochen gute Bilder zu schießen, Videos zu machen oder gar Filme zu drehen, sollte man vor allen Dingen zur rechten Zeit am richtigen Ort […]

Sturmjäger in Deutschland

Sturmjäger in Deutschland

Tornados zu jagen wird immer beliebter und zwar nicht nur in den USA. Sturmjäger fliehen nicht vor den besorgniserregenden Wirbelstürmen, sondern sie fahren ihnen sogar hinterher, damit sie diese aus der Nähe sehen können. Möglich macht es vor allen Dingen die günstige Radar-Technik. Sturmjäger fahren hunderte von Kilometern, damit sie das Unwetter und die Stürme jagen und beobachten können. Wenn Unwetter vorhergesagt wird, setzen sich die Storm Chaser ins Auto und fahren zu den besagten Stellen, um das Unwetter zu betrachten, zu fotografieren oder zu filmen. Einige von ihnen haben sogar eigene Wetterstationen, damit sie die nächsten Stürme genauer vorhersagen können. Obwohl Tornados in Deutschland viel seltener auftreten als in den USA, gibt es auch in Deutschland zahlreiche Sturmjäger. Allein im Verein „Skywarn“ sind schon circa 300 freiwillige Sturmjäger registriert.  

 

Es gibt inzwischen bereits Literatur darüber, wie man das Sturmjagen erlernen kann bzw. wie man Sturmjäger wird. Die Literatur bezieht sich jedoch in erster Linie auf die Vereinigten Staaten. Obwohl die Ansätze zwar gleich sind, sind in Deutschland völlig andere Quellen vorhanden, über die man die notwendigen Wetterdaten bekommen. Zum Teil spielt auch ein komplett anderes Straßennetz eine große Rolle. In den USA hat man die Möglichkeit einfach im Quadrat zu fahren, indem nach einigen gefahrenen Meilen eine Querstraße auftaucht. Im Gegensatz dazu herrscht in Deutschland ein Wirrwarr von Autobahnen und von Straßen, von denen man dann eine gute Route aussuchen muss. Außerdem ist Deutschland zum Teil auch viel dichter besiedelt als die Vereinigten Staaten, sodass man dabei auch etwaige Ortschaften umfahren muss, falls die Möglichkeit dazu besteht.

 

Stürme und somit Sturmjäger gibt es deshalb etwas weniger in Deutschland, da es viele Gebirge und Wälder gibt, im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten, wo es vorwiegend große und weitläufige Felder gibt. Diese bieten einen besseren aber auch freien Blick auf das herankommende Gewitter. In Deutschland werden die Storm Chaser vom Deutschen Wetterdienst, dem sogenannten DWD unterstützt. Diese schießen Fotos oder drehen Videos vom entsprechenden Unwetter und schicken diese Daten an die Wetterdienste.

 

Zum einen stellt ihnen die Sturmjagd ein beliebtes Hobby dar und zum anderen hat die Bevölkerung oftmals einen großen Nutzen aus ihren Meldungen und Beobachtungen. Je mehr verlässliche Wetterbeobachtungen und somit auch Daten existieren, desto umfassender und schneller kann man die Bevölkerung vor eventuellen Stürmen warnen. Die meisten dieser Sturmjäger sind sehr eng zusammen vernetzt, und zwar in erster Linie durch die sozialen Netzwerke und Vereine. Der Deutsche Wetterdienst bietet den Neueinsteigern bei der Sturmjagd auch Ausbildungen an, damit sie sich entsprechendes meteorologisches Basiswissen aneignen. Dadurch lernen sie zum Beispiel einzuschätzen, wie sich entsprechende Gewitterwolken entwickeln werden.